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Düsenspitze
 

 

Eine offene kurze Düsenspitze ist grundsätzlich anzustreben. Hierbei tritt die Kunststoffschmelze über eine permanent geöffnete Bohrung in die Formkavität ein. Damit lassen sich Druckverluste, Funktionsstörungen sowie lokale Materialzersetzungen (eine Friktion im Angussbereich tritt grundsätzlich auf) am besten mindern.

Beim Öffnen des Werkzeuges reißt der Anguss an der Abgießbuchse ab. Zu beachten ist, dass der Durchlassquerschnitt nicht zu groß gewählt wird, da die Masse an der Abgießbuchse abkühlen muss.

Als Faustregel gilt für die Dimensionierung der Düsenbohrung:

Düsenbohrung ca. 0,5 - 1,0 mm kleiner als die Angussbohrung.

Allerdings muss bei Kunststoffen mit niedriger Viskosität oder bei der Neigung zum Fadenziehen unsere Federverschlussdüsen (große Federverschlussdüse EN 47 oder Federverschlussdüse EN 37 alternativ die kleine Federverschlussdüse EN 40) eingesetzt werden. Dies gilt auch bei einer vertikalen Anordnung des Spritzaggregates.

Bei lange Düsen muss eine Beheizung des Kunststoffmasse erfolgen. Dies geschieht durch unsere beheizten Düsen EN 38 mit Wendelrohrpatronen. Dadurch entstehen keine erstarrten Randschichten. Somit wird der Fließquerschnitt und der Farbwechsel nicht beeinflusst.

Um eine optimale Verarbeitungstemperatur einstellen zu können, benötigen Sie im Düsenspitzenbereich in unmittelbarer Nähe des Massestromes einen Thermofühler. Diesen bieten wir Ihnen als Unterlegefühler, Einschraubfühler sowie integriert im Düsenheizband / Wendelrohrpatrone an.

 


               

Eigenkonstruktion / Düsenspitze für Arburg / Länge 40 mm

        

Standard / Düsenspitze für Arburg / Länge 20 mm

               

Standard / Düsenspitze für Arburg / Länge 40 mm bzw. 60 mm